«Weisch no?» – Mehr als eine FrageDer schweizerdeutsche Ausdruck «Weisch no?» ist eine vertraute Einladung, gemeinsam zurückzublicken. Persönliche Erinnerungen werden zu geteilten Geschichten, die ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit schaffen. Ob historische Ereignisse, technische Innovationen, oder kulturelle Phänomene wie Musik, Mode, Design und Spiel – die Ausstellung zeigt, wie Erinnerungen unsere Identität prägen und uns miteinander verbinden. Das Art Foyer wird zum Ort, an dem Kunstwerke auf Alltagsgegenstände und Geschichten vergangener Jahrzehnte treffen. Diese Kombination schafft ein spannendes Wechselspiel zwischen ästhetischer Reflexion und gelebter Realität.
Kunstwerke als ZeitkapselGemälde und Zeichnungen aus vergangenen Jahrzehnten, die gesellschaftliche, politische oder kulturelle Themen ihrer Zeit reflektieren und greifbar machen, treffen auf zeitgenössische Kunst, die sich mit Erinnerung, Zeit und Identität auseinandersetzt. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunst Erinnerungen bewahrt, interpretiert und neu belebt – ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Mit Werken von: Francis Baudevin, Ernst Baumann, Hans Berger, Beni Bischof, Christoph Draeger, Klodin Erb, Marc Elsener, Hans-Rudolf Fitze, Clare Goodwin, Sven Hoppler, Thomas Huber, Ernst Leu, Zilla Leutenegger, Lutz & Guggisberg, Rudolf Maeglin, Stephan Melzl, Hans Obrecht, Alfred Heinrich Pellegrini, Steiner /Lenzlinger, Gustav Stettler, Hans Stocker, Studer / van den Berg, Christian Vetter, Bernard Voïta, Uwe Wittwer, Peter Wüthrich und Teres Wydler
Ein Hoch auf die ErinnerungenNostalgisches Erinnern kann das Wohlbefinden steigern und das Gemeinschaftsgefühl stärken. «Weisch no?» ist eine Einladung, innezuhalten und sich an die kleinen und grossen Momente des Lebens zu erinnern: die Pommes Frites im Gartenbad, das Panini-Bildli, das für das Album fehlte, oder die trendigen Schulterpolster der 80er-Jahre. Zauberwürfel, Monchichi, Kassettengerät, Tigerfinkli, das Telefon mit Wählscheibe, die alten Spielkonsolen – diese und viele andere Objekte sind mehr als blosse Gegenstände. Sie sind kleine Zeitkapseln, die, gemeinsam mit den ausgestellten Kunstwerken, Geschichten erzählen und Erinnerungen an unvergessliche Momente wachrufen. Die Ausstellung im Helvetia Art Foyer bietet Raum für persönliche und kollektive Erinnerungen – und für die Erkenntnis, wie sehr die Vergangenheit unsere Gegenwart und Zukunft prägt.
Ein Audioguide ergänzt die Ausstellung.
Öffnungszeiten Helvetia Art Foyer: 8. Januar bis 7. Mai 2026
Donnerstag von 16 bis 20 Uhr (ausser 2.4.2026)
Eintritt frei
Helvetia Art Foyer, St.Alban-Anlage 26, 4002 Basel
www.helvetia.ch/artfoyer